Jungbläserstart 2015

Nach unserer intensiven Werbung im Januar haben wir insgesamt 18 Jungbläser gewinnen können, mit dabei sind 4 Erwachsene, die gemeinsam mit den Kindern Unterricht erhalten. Die ersten gemeinsamen Töne werden bereits gespielt und alle Bläser sind mit viel Geduld und Aufmerksamkeit mit dabei, wenn Wolfgang Wurth, derzeitige Übungsleiter der Gruppe, verrät, wie man den unterschiedlichen Instrumenten die Töne entlocken kann. Auf dem Bild steht Lea, eine unserer neuen Jungbläserinnen. Für die große Tuba noch zu klein, aber mit der Trompete ist sie begeistert mit dabei.

Aktuelle Presseartikel:

- Rheinische Post vom 13.01.2015

- Wochenpost Erkrath vom 20.01.2015 


Michael Falk, ehemaliger Dirigent bis September 2015

Vergangenes aus 2015

 

Michael Falk, unser Dirigent, hat uns verlassen. Er hat eine Stelle als Kapellmeister in Hof gefunden. Wir sind traurig, dass er geht, freuen uns aber zugleich über seinen Einstieg in die Karriere als Dirigent und wünschen ihm alles Gute und den Segen Gottes für seinen neuen Lebensabschnitt. Jan Andrees hat den Posaunenchor und die gesamtmusikalische Leitung der Bläserarbeit im CVJM Hochdahl nahtlos im September 2015 übernommen. 


Pressemitteilung nach erfolgreichem Probenwochenende 2014

Gespannt sitzen die Bläser auf der Vorderkante ihrer Stühle. Ein gelber Tennisball fliegt in die Luft und im Moment des Aufspringens auf den alten Dielenboden erklingt der erste Akkord. Augenblicklich taucht jeder Spieler gedanklich mit seinem Instrument an den Lippen in die höfische Welt des 18. Jahrhundert ein. „Ja, so seid ihr zusammen, das klingt doch schon ganz anders!“, der freudige Ausruf von Michael Falk, dem Dirigenten, des CVJM-Posaunenchors Hochdahl. Wieder einmal hat er es geschafft, den Bläsern ein Bild zu vermitteln, so dass aus den Noten ausdrucksvoll gespielte Musik wird. Auf einem Probenwochenende in Velbert, haben sich 16 Bläser mit ihren Trompeten, Posaunen und Hörnern auf das kommende gemeinsame Konzert vorbereitet. Nicht nur intensives Proben stand auf dem Programm, sondern auch das gemeinschaftliche Kochen, Registerproben mit eigens für den Termin organsierten Dozenten und Entspannung beim Frisbee-Spiel auf der Wiese vor dem alten Fachwerkhaus. In den späten Abendstunden haben sich alle um den Holztisch in der Küche wiedergefunden und es wurden bei einem Glas Wein oder Wasser so einige Anekdoten aus der Kinder- und Jugendzeit ausgetauscht, womit sich alle Generationen wieder ein Stück näher gekommen sind. Gespielt wird nicht nur alte Musik, sondern auch Kompositionen und Arrangements von zeitgenössischen Komponisten, wie Christian Sprenger, der mit seinen Choralfantasien bekannte Melodien wie, „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ neu für Bläser bearbeitet hat und damit sowohl die junge wie auch die ältere Generation begeistert.

 

Der CVJM Posaunenchor Hochdahl lädt herzlich zu seinem nächsten Konzert am Sonntag, den 30. März um 17:00 Uhr, Paul-Schneider-Haus, Schulstraße 2 in Erkrath ein. Der Eintritt ist frei. Es erwartet sie eine musikalische Vielfalt präsentiert von begeisterten Blechbläsern und ihrem Dirigenten Michael Falk.


Ein Wunschkonzert, wie es im Buche steht (März 2011)

 

von Franziska Köcher
Erkrath. Der Posaunenchor des CVJM Hochdahl lud am Sonntag Nachmittag, den 27.03.2011, zu einem Konzert der ganz besonderen Art in das Paul-Schneider-Haus der evangelischen Kirchengemeinde Hochdahl ein. Manch einer dachte wohl, es würde ein ganz normales Wunschkonzert werden. Aber falsch gedacht. ,,Wir wünschten und Sie hören“ war das Motto, denn im Vorfeld durfte sich fast jeder der 22 Bläserinnen und Bläser des Chores sein Lieblingsstück aussuchen, welches durch viel Geduld, Liebe zur Musik, Energie und Ansporn von Dirigent Walter Murach, der den Posaunenchor vertretungsweise übernahm, für das heutige Konzert vorbereitet wurde. Fast schon traditionell ertönten wieder die zwei Fanfarentrompeten, mit dem CVJM-Wappen, in ihrem hellen Klang eingebettet in die „Festliche Intrade“ von Thomas Riegler zu Beginn des Konzertes. Später waren noch zwei weitere Werke, diesmal mit Schlagzeug, Rieglers zu hören. Nämlich der „Tango aferrado“ mit versteckter Choralmelodie „Von Gott will ich nicht lassen“, welcher durch absolute Rhythmussicherheit geprägt war und der „Marsch in g-moll“, mit einem durch den Dirigenten sehr gut getroffenem Tempo, wodurch sich das Stück hervorragend ausbauen ließ, ebenfalls mit den beiden Fanfarentrompeten und einer gut intonierten Oberstimme. Ein weiterer Musikwunsch eines Chormitgliedes war das Lobpreislied „Herr der Ewigkeit“ (Groß ist unser Gott) von Jochen Rieger, schwungvoll vorgetragen. Siegfried Handke, selbst Bläser des Chores, führte humoristisch durch das Programm und so konnten alle der rund 210 Konzertbesucher, schmunzelnd noch so einiges über die Komponisten der einzelnen Epochen lernen. Natürlich gab es in der Kategorie Klassik auch etwas von Mozart, nämlich Variationen zum Sklavenchor aus der Zauberflöte und vom Romantiker Felix Mendelssohn Bartholdy das „Lied ohne Worte“ Nr. 6, gut im Legato-Stil interpretiert. Bachs Partita in 4 Sätzen zu „Jesu meine Freude“ und die „3 Heroischen Märsche“ von Georg Philipp Telemann glänzten durch ihre barocke Luftigkeit in den Oberstimmen und der soliden Bassgruppe. Bei New Rag- a tribute to Scott Joplin von Andrea Schwager, King of the Road von Roger Miller - übrigens erstklassiger Beat am Schlagzeug durch Julian Stephan - und Siyahamba (African Song) von Richard Roblee drehte sich alles um swingende Melodien, letzteres Stück ließ manch Zuhörer durch die Konga im Hintergrund vielleicht ein bisschen von Afrika träumen. Aus dem Bereich Musical erklang das bekannte „Can you feel the love tonight“ aus König der Löwen von Elton John. Es könnte hinsichtlich der Bearbeitung für Blechbläser Absicht gewesen sein, dass das Stück vom Chor zu laut begonnen wurde und somit kaum noch steigerungsfähig in der Dynamik war. Aber „One moment in time“ – Pop und die „Rock Fantasie“ von Haiko Schultz harmonierten dann wieder in homogenem Klang, denn der Dirigent hatte das nötige Feingefühl, um die dynamische und musikalische Genauigkeit aus seinem Chor hervor zu locken. Und sehr schön gelang das Gospel „Soon and very soon“ (übersetzt: ,,Bald schon werden wir den König sehn, Halleluja“) mit der besonders schönen, sich aufbauenden Dynamik. Und diese Freude war im ganzen Chor spürbar. Das Publikum bedankte sich mit einem kräftigen Beifall und forderte gleich zwei Zugaben ein – „Tiger Rag“, fetzig und das Lied „Geh mit Gott“, besinnlich. Kurz gesagt, ein Querschnitt von Barock bis Rock in 90 Minuten. Ein wirklich gelungenes Wunschkonzert, zumal die Hälfte der Gesamtspenden an den CVJM-Japan weitergeleitet wurden. Es konnten 2009 € überwiesen werden.